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Gordon Setter Zucht vom Pinnower Moor VDH FCI JGHV

Unsere "Jule" sucht noch eine ganz liebe, sportliche und naturverbundene Familie, gerne mit Kindern.

Sie ist stubenrein und fährt auch gerne Auto.

Tel.:

03301 532440

"Juwel vom Pinnower Moor"

 

Welpenaufzucht in und mit der Familie nach dem Vorbild der Natur

- naturnahe Ernährung - Homöopathie statt Chemie. Die älteren Hunde danken es Ihnen !!!

Ich darf Sie recht herzlich willkommen heißen beim Englischen Adel, dem Gordon Setter. Sie sind die pure Eleganz, stolz, etwas versnobt, vielleicht hochnäsig, manchmal arrogant, sensibel, immer freundlich, sehr lernbegierig, sie sind ruhig und gelassen. Sie haben ein langes, weiches, lackschwarzes Haarkleid, welches sich im Wind wie Federn bewegt, dazu ein Glanz, wie feinste Seide.

Ihr Körperbau ist schlank und kräftig, sehr athletisch, fast wie ein Rennpferd. Man meint, sie fliegen über die Felder mit langen, schnellen Sprüngen und vollkommen harmonischer Bewegung, ....und dann ...zwingt sie plötzlich etwas, diesen Galopp ruckartig zu beenden, es reißt sie herum, sie halten die Nase hoch in den Wind und erstarren zur Statue. Kopf, Rücken und Rute bilden eine gerade Oberlinie, eine Vorderpfote ist leicht angehoben, der kräftige Körper ist jetzt komplett angespannt, man erkennt das Zittern einzelner Muskelpartien, vor ihnen liegt, in einiger Entfernung vielleicht ein stolzer Fasanenhahn, und darauf möchte der Gordon Setter seinen "Rudelführer" aufmerksam machen.

Die Gesundheit unserer Nachzucht ist uns am allerwichtigsten, ob der Welpe als lieber Familienhund gehalten wird oder ob er für die Jagd eingesetzt wird, in jedem Fall ist die Gesundheit von größter Bedeutung, so steht für uns bei einer Wurfplanung die Gesundheit an 1. Stelle. Bereits bei dem neugeborenen Gordon Setter Welpen setzen wir auf Stärkung der körpereigenen Kräfte, wir verzichten auf Gift und Chemische Keulen, unser Vorbild ist die Natur. Langjährige Erfahrung hat uns bewiesen, daß dies der richtige Start in ein robustes Gordon Setter Leben ist.

Wir unternehmen mit unseren Zuchthündinnen täglich große Spaziergänge, und das bei jedem Wetter. Wir sind Züchter im VDH, wir wohnen in Oranienburg nahe Berlin.

Unsere Welpen haben Papiere, die vom VDH (Verband Deutsches Hundewesen), dem JGHV (Jagdgebrauchshundeverband) und der FCI (Federation Cynologique Internationale) anerkannt sind, das bedeutet für den künftigen Welpenbesitzer, er kann, wenn er möchte, mit seinem Hund national und internatiolal Prüfung laufen, und ihn auch im In- und Ausland auf Zuchtschauen präsentieren, solch ein Welpe mit derart hochkarätigen, international anerkannten Papieren hat natürlich auch seinen Kaufpreis, momentan liegt dieser in Deutschland zwischen ca. 900,- und 1.200,-Euro. Der Preis hängt normalerweise von der Leistung, den Leistungsprüfungen und eventuellen Championtiteln der Elterntiere ab. Wir VDH Züchter haben uns strengen Kontrollen unterworfen, die Gesundheit der Elterntiere ist überprüft worden, genauso wie die typischen Eigenschaften eines Vorstehhundes, das liebe Wesen und das äußere Erscheinungsbild eines Gordon Setter.

So fing es an, mit der Gordon Setter Zucht vom Pinnower Moor:

Keine andere Haarfarbe glänzt so schön wie das Kohlrabenschwarz der Gordon Setter, dies, das liebe Wesen und der einzigartige Charakter, hat im Jahre 1995 zu der Entscheidung geführt, einen Welpen dieser Hunderasse in unserer Familie aufzunehmen. Wir haben viel herumtelefoniert, bei Setter in Not, beim Tierschutz, Tiervermittlung, und auch im Tierheim sind wir auch nicht fündig geworden. Nach sehr langem Suchen, haben wir dann einen VDH Züchter in Dortmund gefunden, von ihm bekamen wir unsere erste Hündin, - Alisa vom Sperlingsgarten zog zu Weihnachten 1995 bei uns ein. Sie hat sich sehr gefreut, nicht alleine zu sein, denn sie hatte unseren Kater und das Kaninchen (Deutscher Riese) zum Spielen, Lieschen wurde langsam größer und ihr Spiel mit den beiden wurde etwas rauher, der Kater hat sich dann auf die höheren Möbelstücke verzogen, und das grobe Herumspielen mit dem Kaninchen haben wir unterbunden, hat sie auch sehr schnell begriffen. Stubenrein war sie sehr schnell, unsere Töchter, damals Teenies waren mir eine große Hilfe, die beiden sind mit Alisa auch nachts vor die Tür gegangen, natürlich immer gemeinsam. Lieschen wurde gleich in der ersten Nacht heimlich ins Kinderzimmer geholt und durfte im Bett schlafen, und wir haben uns gewundert, warum unsere Töchter plötzlich zusammen in einem Zimmer schlafen wollten :-))). Ich war damals auch schon Hausfrau und Mutter, also nicht berufstätig, so bin ich jeden Vormittag mit meiner Gordon Setter Hündin große Runden gelaufen. Wir wohnten damals in Berlin Frohnau, an der Stadtgrenze, die angrenzende Stolper Heide hatte sich damals schon zum heimlichen Hundeauslaufgebiet gemausert,und meine Alisa liebte diese großen Spaziergänge. Hier hatten wir eine eindeutige Begebenheit, wir trafen auf einen Schäferhund, der eifrig ein großes Loch buddelte, meine Hündin nahm plötzlich die Vorstehhaltung an, erst dachte ich, sie wollte mir diesen Hund zeigen, aber nein, 10 Meter hinter diesem stand ein Fasan, und das war das Objekt ihrer Begierde, sie stand und stand, zog nach, und dann stieg dieser Fasanenhahn auf, hetzen durfte sie nicht. - Zu dieser Zeit sind wir sehr oft zu Oma ins Altenheim gegangen, sie hat sich immer so gefreut, den Hund, das weiche Fell streicheln zu dürfen, auch die anderen Bewohner kamen immer mehr oder weniger schnell heran, alle wollten Alisa streicheln, die wohltuende Wirkung des samtweichen, warmen Fells in den Handflächen hat ihnen gutgetan und Lieschen hat die Streicheleinheiten genossen. Eines der wichtigen Merkmale der Gordon Setter, das Wesen ! - Dann zogen wir nach Oranienburg, hier mußte sie sich für eine geraume Zeit mit Farben, Pinseln, Tapeten und Teppichböden beschäftigen, sie fand das sehr lustig, wir weniger, so ist das aber, wenn man sich mit einem jungen und gesunden Hund nicht beschäfigt, dann wird dieser kreativ, und das ist nicht immer in unserem Sinne. Endlich hatte ich wieder Zeit für große Spaziergänge mit meinem Jagdhund, hier trafen wir sehr oft auf Fasane, sie stand jedesmal in traumhafter Pose vor. Eines schönen Tages trafen wir auf andere Setter, wie es so ist, man kommt ins Gespräch, diese Irish Setter waren bereits in der Ausbildung, und ich berichtete von den Vorstehmanieren meiner Gordon Setter Hündin, - na, das ist ja ein toller Hund und alles ohne Unterstützung des Hundeführers ! Also, mir wurde geraten mit dieser Hündin an den gemeinsamen Ausbildungstagen teilzunehmen, was wir dann auch taten, erst einmal mußte ich lernen auf dem Wind zu achten, die Feldsuche soll immer in den Wind erfolgen, mit Rückenwind wird der Hund nicht finden. Ich habe unendlich viele Fehler gemacht, wurde ständig ermahnt bzw. korrigiert, meine Hündin ist um Welten besser als ich, hörte ich immer, na ja, irgendwann habe auch ich gelernt, mit meinem Vorstehhund erfolgreich das Feld abzusuchen, wenn Alisa gefunden hatte, dann stand sie, wie aus Beton gegossen und das mit unglaublicher Ausdauer, einmal waren es 25 Minuten, die ganze Übungsgruppe hatte mitgefiebert. Dann kam der Prüfungstag für die Jugendanlagenprüfung, eine Feldsuche in breiten Schleifen angelegt, bei Auffinden von Federwild hat sie wie immer bombenfest vorgestanden und nachgezogen, sie hat nicht gehetzt, und den folgenden Schußtest hat sie auch bestanden, prima. Da diese Erziehung, die Übungsstunden und Treffen mit anderen Setterbesitzern so viel Spaß gemacht hat, (uns und besonders meiner Gordon Setter Hündin) haben wir beschlossen gleich weiterzuüben für die Herbstprüfung, jetzt ging es ans Apportieren, Alisa hat alles perfekt erledigt, sie war sehr führig, gehorsam, leichführig und man merkte ihr an, welch riesigen Spaß sie an der Hundeausbildung hatte. Nun ist die HZP=Herbstzuchtprüfung schon eine recht anspruchsvolle Prüfung, die gehört zu den Leistungs Prüfungen, und als Hundeführer sollte man schon den Jagdschein haben, - das hat mir gerade noch gefehlt, ich als Jäger, wo ich doch noch nicht einmal eine Weihnachtsgans anfasse, also nein, soweit geht die Liebe nicht. Dann kamen die Jäger, die Bracken, Deutsch Kurzhaar usw. führten, sie versuchten mich zu überreden, die Jägerprüfung abzulegen, der Vorbereitungskurs sollte in Oranienburg stattfinden und einige Irish Setter Besitzer aus der Übungsgruppe machten auch mit - überredet. Nach erfolgreichem Abschluß dieser Jägerprüfung hatte ich das Gefühl, meine Hündin besser verstehen zu können, ich erkannte Trittsiegel, Haare, Federn der heimischen Wildarten, wußte über die Flora und Fauna viel besser Bescheid, erkannte Raubvögel am Flugbild und wußte nun warum sich mein Hund so oder so verhält. Durch mein Wissen über das Verhalten des Wildes zu bestimmten Jahreszeiten, konnte ich meine Alisa lenken, indem ich besondere Gebieten zu bestimmten Zeiten gemieden habe. Im darauffolgenden Herbst kam dann die HZP, von 13 gemeldeten Hunden wurde mein Lieschen gleich Suchensieger, also der beste Prüfungshund des Tages, man waren wir beide stolz !!! Zwei der Richter wollten meine Hündin kaufen, ist wohl bei anderen Jagdhundrassen so üblich, den frisch geprüften Hund zu verkaufen, aber nicht mit mir, mein Gordon Setter Mädel bleibt bei mir. Angespornt durch diese Leistung, übten wir weiter, die nächsten Prüfungen waren dann die VGP, Btr., die Spezialleistungsprüfungen für Englische Vorstehhunde nicht zu vergessen, auch hier war sie erfolgreich, ihre Vorstehmanieren überzeugten immer, ihre sensible Nase ließ sie immer finden. Dann stand ich da mit meiner 3 jährigen durchgeprüften Hündin und wollte genau von dieser doch mal eine Tochter haben, dann hat sie wieder jemanden zum Spielen. Alisa vom Sperlingsgarten war in allen Punkten zuchttauglich, sie hatte Ausstellungen besucht, CAC und CACIB, hatte einen vorzüglichen Formwert erhalten und war rundum gesund, also meldeten wir einen Zwinger im Verein für Pointer und Setter an. Dann haben wir lange nach einem geeigneten Deckrüden gesucht, er sollte nicht zu groß ein, denn Alisa war mit 64 cm Schulterhöhe nicht eine der Kleinen, er sollte schon toll aussehen, glänzendes Fell haben dunkle Augen, und Leistungsprüfungen sollte er auch haben, Nero Ebony sollte es dann sein. Der Deckakt, die Tragzeit, und auch die Geburt verliefen problemlos, vier Rüden, vier Hündinnen kamen am 14. Januar 1999 gesund und munter zur Welt, aus diesem Wurf behielten wir unsere Annabell vom Pinnower Moor, sie entwickelte sich zu einem wesensstarken, kinderlieben, wunderschönen und leistungsstarken Hund. Annabell und ihr Bruder Amadeus bestanden die Herbstanlageprüfung beim Gordon Setter Club Deutschland im Alter von genau 8 Monaten und einigen Tagen, 8 Monate ist das Mindestalter, wir waren begeistert von unserer Nachzucht. So, das sollte es dann eigentlich gewesen sein, wir hatten zwei Gordon Setter Hündinnen, die sich prima verstanden, aber dann haben wir gemerkt, daß wir Spaß an der Welpenaufzucht hatten. Wir hatten und haben immer noch größte Freude an den Treffen mit unseren ehemaligen Kleinen, deren Besitzer wir jetzt an die Hand nehmen können, genauso wie mir damals die Irish Setter Gruppe geholfen hatte, so unterstützen wir nun unsere Welpenbesitzer in Gehorsams- und Ausbildungsfragen, wir treffen uns zu gemeinsamen Spaziergängen in den Berliner Hundeauslaufgebieten, und helfen bei Vorbereitungen für Ausstellungen, Zuchtschauen oder treffen uns einfach nur zu gemütlichen Plauderstunden.

 

 

© Copyright - Irmela Pinkwart

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